Klimabündnis im Klima-Beirat

(aktualisiert am 31.05.2026)
Der Klimabeirat startet in seine zweite Legislaturperiode. Das Klimabündnis ist erneut mit acht Mitgliedern vertreten, darunter vier stimmberechtigte und vier stellvertretende Personen.

Die Bilanz der bisherigen Arbeit des Beirats fällt aus unserer Sicht gemischt aus. Positiv hervorzuheben ist die wertschätzende Diskussionskultur innerhalb des Gremiums sowie die konstruktive und lehrreiche Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen. Der Beirat hat zahlreiche Empfehlungen erarbeitet, die in Teilen auch die Handschrift des Klimabündnisses tragen.

Allerdings wurden diese Empfehlungen im Klimaausschuss des Rates häufig lediglich zur Kenntnis genommen. In Fällen, in denen Beschlüsse gefasst wurden, blieb die Umsetzung durch die Verwaltung vielfach aus. Auch wenn sich der Klimabeirat als erfolgreiches Diskussionsforum zwischen Akteuren aus Klimaschutz, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik etabliert hat, wurde der Anspruch, ein wirksames Bindeglied zur Stadtgesellschaft zu sein, bislang nicht ausreichend erfüllt.

Für die neue Legislaturperiode soll sich dies verbessern. In seiner konstituierenden Sitzung hat der Klimabeirat vier ständige Projektgruppen eingerichtet:

  • Klimafolgenanpassung
  • Nachhaltiges Bauen
  • Nachhaltige Mobilität
  • Wärme- und Energiewende

Die Mitglieder des Klimabündnisses im Beirat sind:

  • Hartmut Koch (nachhaltige Mobilität)
  • Bernd Oesigmann (nachhaltiges Bauen)
  • Stefan Schlepütz (Klimafolgenanpassung)
  • Peter Silberg (Wärme- und Energiewende)
  • Sigrun Katscher (nachhaltige Mobilität)
  • Dr. Eva Lechtenberg-Auffarth (Klimafolgenanpassung)
  • Lorenz Redicker (nachhaltige Mobilität)
  • Michaela Voß (stellvertretende Vorsitzende)

Die Sitzungen des Klimabeirats sind öffentlich. Termine und inhaltliche Schwerpunkte werden nach Möglichkeit vorab in der Terminübersicht des Klimabündnisses veröffentlicht.

Die Protokolle der Sitzungen sind nicht öffentlich zugänglich. Die Empfehlungen des Klimabeirats können jedoch im Gremieninformationssystem der Stadt Dortmund eingesehen werden:
https://sessionnet.owl-it.de/dortmund/bi/gr0040.asp  
(Suchbegriff: „Klimabeirat“)

Weitere Informationen und Kontaktdaten sind auf der Website der Stadt Dortmund verfügbar:
https://www.dortmund.de/themen/umwelt-nachhaltigkeit-und-klimaschutz/klimaschutz-und-klimafolgenanpassung/klimabeirat/ 

Und natürlich bereitet unsere Arbeitsgruppe Klimabeirat die Beiratssitzungen vor und nach. Da die Termine nicht regelmäßig sind, schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff „AG Klimabeirat“ an klimabuendnis-dortmund@posteo.de wenn ihr euch beteiligen möchtet. 


Aus unserer Pressemitteilung vom 28.4.2022:

Klimabeirat tritt erstmals zusammen

Am 4. Mai ist es soweit: Erstmals tritt der Klimabeirat der Stadt Dortmund zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Aufgabe des Klimabeirats ist es, Politik und Verwaltung zu allen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu beraten, die Optionen zur Klimafolgenanpassung auszuloten und konkrete Empfehlungen auszusprechen.

Dabei wird es unter anderem auch um die Umsetzung des Handlungsprogramms Klima-Luft gehen. Die Einsetzung des Klimabeirats war im März vom Rat der Stadt Dortmund mit breiter Mehrheit beschlossen worden.

Das Klimabündnis Dortmund, ein Zusammenschluss von mehr als 35 Organisationen sowie zahlreichen Einzelpersonen, stellt vier der insgesamt neunzehn stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums.

Die weiteren Mitglieder des Klimabeirats kommen vonseiten der Hochschulen, aus Wirtschaft, Handwerk und Gewerkschaften sowie von der Verbraucherzentrale, von Fridays for Future und von der Bürgerschaft. Die sieben Fraktionen des Rates stellen jeweils ein nicht stimmberechtigtes Mitglied. Auch die Verwaltung, die unter anderem die Geschäftsführung des Klimabeirats stellt, ist nicht stimmberechtigt in dem Gremium.

Das Klimabündnis Dortmund begrüßt die Schaffung des Klimabeirats und geht davon aus, dass die Empfehlungen dieses Gremiums, die wie die Sitzungen grundsätzlich öffentlich sind, deutliche Impulse für mehr Klimafreundlichkeit in Dortmund setzen. „Die vom Rat beschlossene Klimaneutralität bis 2035 sei ambitioniert und könne nur durch eine rasche und konsequente Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz in allen relevanten Bereichen erreicht werden. Die Stadt habe dabei eine wichtige Vorbildfunktion für ihre Bürgerinnen und Bürger“, betonen Inga Rittner und Friedrich Laker, die SprecherInnen vom Klimabündnis Dortmund.

Alle, die sich für die Arbeit des Klimabündnis Dortmund interessieren, sind herzlich eingeladen, sich auf der Seite http://www.klimabuendnis-dortmund.de zu informieren oder eine der zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen. Bereits jetzt vertritt das Klimabündnis durch Organisationen wie BUND oder Nabu, Verkehrsverbände wie den VCD, Initiativen wie die Schutzgemeinschaft Fluglärm, Ortsgruppen von Greenpeace und Attac, Tierschutzverbänden wie Ariwa, das Bündnis DEW kommunal, verschiedene For-Future- Gruppen wie Parents for Future und Campus for Future, aber zum Beispiel auch das Netzwerk Care Revolution oder die Ärzte gegen den Atomkrieg IPPNW und viele andere Gruppierungen mehr als 8000 Menschen in dieser Stadt.