hiermit laden wir Euch wieder herzlich zum monatlichen Plenum des Klimabündnis Dortmund ein. Wir treffen uns am Donnerstag, 2. Juli 2026 um 18 Uhr im Pauluszentrum Kirchenstr. 25a. Eventuell sitzen wir draußen im Kirchgarten gemütlich zusammen. Deshalb wird es dieses mal auch keinen Zoom-Link geben. In lockerer Atmosphäre wollen wir Ideen austauschen, wie das Klimabündnis in den nächsten Monaten und Jahren weiter arbeiten soll.
Wenn wir in Deutschland die Gasheizung aufdrehen, denken wir an steigende Preise, blicken auf die Füllstände der Gasspeicher und fragen uns, ob wir sicher durch den Winter kommen. Doch eine Frage bleibt ausgeblendet: Was passiert eigentlich am anderen Ende der Pipeline?
Während hierzulande über LNG-Terminals und Gaskraftwerke als Lösung für Dunkelflauten diskutiert wird, bleiben die Folgen unseres Flüssiggasverbrauchs in den Herkunftsregionen weitgehend unsichtbar. Für die Betroffenen dort sind sie oft dramatisch – ökologisch, sozial und gesundheitlich.
James Hiatt macht deutlich, dass der überdimensionierte Ausbau der LNG-Terminals eine Form von struktureller Gewalt gegen die lokalen Gemeinschaften darstellt. (Bild: Joe Cantu / GreenFaith)
Wie sich diese Entwicklungen konkret anfühlen und auswirken, wurde beim Klimadialog in der Pauluskirche deutlich. Misha Mayeur und James Hiatt machten auf ihrer Deutschlandtour auch Station in Dortmund, eingeladen von der Organisation GreenFaith im Rahmen der Kampagne „Breath of the Future – Wege aus der fossilen Ära“. Misha und James machten greifbar, was oft abstrakt bleibt: den Verlust von Heimat, Gesundheit und Zukunftsperspektiven.
Pressemitteilung: VCD und Klimabündnis fordern zügige Umsetzung von drei Stadtbahnstrecken in Dortmund
Viele Ideen – aber was ist umsetzbar? (Bild: Stadt Dortmund Kartenauszug aus dem Stadtbahnentwicklungskonzept)
Die Stadt Dortmund hat ein Stadtbahnentwicklungskonzept (StEK) in Auftrag gegeben; der Rat soll es nun beschließen. VCD und Klimabündnis Dortmund begrüßen, dass die Stadt den Willen zeigt, dass es im ÖPBV wieder vorangeht – nach fast zwei Jahrzehnten Stillstand beim Ausbau des schienengebundenen Nahverkehrs in Dortmund. Weniger erfreut sind VCD und Klimabündnis darüber, was hinter der nun veröffentlichten ersten Stufe des StEK steht: Erst einmal soll wieder nur untersucht werden. Aus fast 50 verschiedenen möglichen Projekten wurden 13 ausgesucht, von denen wieder einzelne ausgesucht werden sollen, um dann vielleicht endlich zu planen zu können. Eine mögliche Umsetzzung kommt dann irgendwann. Das kann, das muss schneller gehen.
Der Arbeitskreis „Klimawandel im Quartier“ setzt sich aktiv dafür ein, die Menschen in der Dortmunder Innenstadt für die zunehmenden Auswirkungen von Hitze und Klimawandel zu sensibilisieren. Gemeinsam engagieren sich Akteure wie der BunkerPlus Garten, die Seniorenbüros, die Verbraucherzentrale NRW (Beratungsstelle Dortmund), der Freilichtgarten sowie das örtliche Quartiersmanagement.
Die Planungsgruppe der Umweltorganisationen warnt vor der geplanten Bebauung östlich der Straße „Am Katzenbuckel“ in Dortmund-Eving. Während sie das Begegnungszentrum der Alevitischen Gemeinde westlich der Straße grundsätzlich begrüßt, ist die Bebauung im östlichen Teil des Bebauungsplans Ev 152 ein massiver Eingriff in einen ökologisch wertvollen Naturraum. Im Kern geht es wieder einmal um die Frage, welche Flächen die Stadt für neuen Wohnraum nutzen darf. Die Planungsgruppe sagt: Wohnungsbau ja, aber nicht auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und Freiraum, wenn es ausreichend geeignete Flächen gibt.
Bald wieder ein Stück weniger Freiraum? (Bildquelle: HGSchwinn)Weiterlesen