Kommunalwahl am Sonntag: Für den Klimaschutz wählen! — Unsere Wahlprüfsteine

Quelle: A. Bausmann — Parents for Future Dort­mund

Das Klima­bündnis Dort­mund ruft auf: Nehmen Sie am Sonntag Ihr demo­kra­ti­sches Wahl­recht war und stimmen Sie für den Klima­schutz ab! Wir haben bei den demo­kra­ti­schen Parteien nach­ge­fragt, die sich für den Rat der Stadt bewerben. Unsere umfang­rei­chen Wahl­prüf­steine mit den Antworten der Parteien zu den Themen­be­rei­chen “Stadt­pla­nung”, “Energie”, “Mobi­lität” und “Ernäh­rung und Land­wirt­schaft” finden Sie unter dem Menü­punkt “Wahl­prüf­steine” auf dieser Seite.

Unter der Frage „Ist Klima Heim­spiel?“ hatten außerdem Parents for Future Dort­mund in Zusam­men­ar­beit mit dem Klima­bündnis Dort­mund die Kandidat*innen für das Amt des Dort­munder Oberbürgermeisters/ der Ober­bür­ger­meis­terin am 29.8. auf “Herz und Nieren” in einer Podi­ums­dis­kus­sion getestet. Die Veran­stal­tung brachte viele Aspekte Dort­munder Politik zum Klima­schutz zur Sprache. Hier ist sie in voller Länge zu sehen:  https://youtu.be/aiKMSD3Q6WQ  (Ab 7:18 min beginnt die eigent­liche Veran­stal­tung)

 

Familien-Fahrrad-Demo Kidical Mass

Für den 20. September um 14 Uhr laden Aufbruch Fahrrad Dort­mund und Velo­Ci­tyRuhr zur Fami­lien-Fahrrad-Demo Kidical Mass ein.

Mit viel Spaß und Musik fahren hunderte Kinder über den Wall und die großen Straßen der Stadt zum Hoesch­park, um zu zeigen, dass Dort­mund kinder- und fahr­rad­freund­lich werden muss. Die Polizei sichert die Strecke.

Geplanter Start­punkt ist der Frie­dens­platz, aber wegen der nicht enden wollenden Sper­rung des Platzes ist eine Verle­gung auf den Hansa­platz wahr­schein­lich.

Infos zur Kidical Mass und kurz­fris­tige Hinweise zum Start­punkt gibt es es unter kidicalmass-dortmund.de. Dort gibt auch Infos über die Hygiene-Regeln.

Die Kidical Mass Dort­mund ist nicht allein: Am Akti­ons­wo­chen­ende 19./20. September fahren in über hundert Städten in Europa Kinder und Erwach­sene eine gemein­same Runde durch die Stadt, um für kinder- und fahr­rad­freund­liche Städte zu demons­trieren. Und sie werden eine Menge Spaß dabei haben.

Protestradtour der Flughafengegner

Es ist heiß. Nicht nur die Tempe­ra­turen klet­tern an diesem Sonntag (16. Aug.) erneut auf Rekord­werte, auch die heiße Phase des Wahl­kampfes hat begonnen. Die Flug­ha­fen­be­für­worter dürften ange­sichts des stei­genden Drucks von unten mächtig ins Schwitzen kommen.

Entlang der 16 km langen Strecke von Apler­beck um den Flug­hafen herum und zurück zeigten über 200 Aktive eindrucks­voll ihr „NEIN“ gegen jede Ausbau­pla­nung des Flug­ha­fens. Und nicht nur die 40 Protest-Schutz­westen der SGF-Ordner*innen, sondern viele Orga­ni­sa­tionen und Privat­per­sonen zeigten buch­stäb­lich „Flagge“.

U. a. vom Klima­bündnis Dort­mund pran­gerten mehrere Redner*innen aus umwelt‑, verkehrs­po­li­ti­scher und ökono­mi­scher Sicht den Flug­hafen an und forderten sogar den Rückbau, bzw. Schlie­ßung des Airports. Klar­text auch vom amtie­renden Bezirks­bür­ger­meister von Apler­beck Jürgen Schädel (SPD), der deut­liche Worte gegen die SPD-Rats­frak­tion fand. Übri­gens – so SGF-Vorsit­zender Mario Krüger – wie alle Parteien in Unna (außer der FDP), die sich in diesem Punkt einig sind und keinerlei Verständnis für ihre Dort­munder Partei­freunde haben.

Die GRÜNE OB-Kandi­datin Daniela Schne­cken­burger zeigte einmal mehr die Fehl­ent­schei­dungen der NRW-Politik auf und betonte „Deutsch­land braucht keine Flug­häfen für inner­deut­sche Flüge“.

Das alte, ehemals namens­ge­bende Thema „Lärm“ unter­stri­chen unisono die Anwohner*innen. Nach der Corona-bedingten Auszeit wird der ohren­be­täu­bende Lärm speziell bei den Starts als beson­ders gesund­heits­schä­di­gend wahr­ge­nommen.

Die Protest­tour wird nicht die letzte Aktion der SGF bis zum Wahl­sonntag sein, kündigte Krüger an. Am Sonntag, den 6. September wollen die Gegner*innen sogar direkt in der Flug­halle ihren Protest zeigen. Und an Unterstützer*innen dürfte es nicht mangeln, das sieht man deut­lich an der Zahl von Unter­stüt­zungs­un­ter­schriften und den stei­genden Mitglie­der­zahlen.

Text/Fotos: ©Rita-Maria Schw­algin