Klimabündnis brachte sich mit Wahlprüfsteinen in den Kommunalwahl-Kampf ein

Quelle: A. Bausmann — Parents for Future Dortmund

Das Klima­bündnis Dort­mund rief die Bürger*innen Dort­munds zur Betei­li­gung an der Kommu­nal­wahl am 13. September auf. Vor der Wahl hatten wir bei den demo­kra­ti­schen Parteien nach­ge­fragt, die sich für den Rat der Stadt bewerben. Unsere umfang­rei­chen Wahl­prüf­steine mit den Antworten der Parteien zu den Themen­be­rei­chen “Stadt­pla­nung”, “Energie”, “Mobi­lität” und “Ernäh­rung und Land­wirt­schaft” finden Sie unter dem Menü­punkt “Wahl­prüf­steine” auf dieser Seite.

Unter der Frage „Ist Klima Heim­spiel?“ hatten außerdem Parents for Future Dort­mund in Zusam­men­ar­beit mit dem Klima­bündnis Dort­mund die Kandidat*innen für das Amt des Dort­munder Oberbürgermeisters/ der Ober­bür­ger­meis­terin am 29.8. auf “Herz und Nieren” in einer Podi­ums­dis­kus­sion getestet. Die Veran­stal­tung brachte viele Aspekte Dort­munder Politik zum Klima­schutz zur Sprache. Hier ist sie in voller Länge zu sehen:  https://youtu.be/aiKMSD3Q6WQ  (Ab 7:18 min beginnt die eigent­liche Veranstaltung)

 

Familien-Fahrrad-Demo Kidical Mass

Für den 20. September um 14 Uhr laden Aufbruch Fahrrad Dort­mund und Velo­Ci­tyRuhr zur Fami­lien-Fahrrad-Demo Kidical Mass ein.

Mit viel Spaß und Musik fahren hunderte Kinder über den Wall und die großen Straßen der Stadt zum Hoesch­park, um zu zeigen, dass Dort­mund kinder- und fahr­rad­freund­lich werden muss. Die Polizei sichert die Strecke.

Geplanter Start­punkt ist der Frie­dens­platz, aber wegen der nicht enden wollenden Sper­rung des Platzes ist eine Verle­gung auf den Hansa­platz wahrscheinlich.

Infos zur Kidical Mass und kurz­fris­tige Hinweise zum Start­punkt gibt es es unter kidicalmass-dortmund.de. Dort gibt auch Infos über die Hygiene-Regeln.

Die Kidical Mass Dort­mund ist nicht allein: Am Akti­ons­wo­chen­ende 19./20. September fahren in über hundert Städten in Europa Kinder und Erwach­sene eine gemein­same Runde durch die Stadt, um für kinder- und fahr­rad­freund­liche Städte zu demons­trieren. Und sie werden eine Menge Spaß dabei haben.

Protestradtour der Flughafengegner

Es ist heiß. Nicht nur die Tempe­ra­turen klet­tern an diesem Sonntag (16. Aug.) erneut auf Rekord­werte, auch die heiße Phase des Wahl­kampfes hat begonnen. Die Flug­ha­fen­be­für­worter dürften ange­sichts des stei­genden Drucks von unten mächtig ins Schwitzen kommen.

Entlang der 16 km langen Strecke von Apler­beck um den Flug­hafen herum und zurück zeigten über 200 Aktive eindrucks­voll ihr „NEIN“ gegen jede Ausbau­pla­nung des Flug­ha­fens. Und nicht nur die 40 Protest-Schutz­westen der SGF-Ordner*innen, sondern viele Orga­ni­sa­tionen und Privat­per­sonen zeigten buch­stäb­lich „Flagge“.

U. a. vom Klima­bündnis Dort­mund pran­gerten mehrere Redner*innen aus umwelt‑, verkehrs­po­li­ti­scher und ökono­mi­scher Sicht den Flug­hafen an und forderten sogar den Rückbau, bzw. Schlie­ßung des Airports. Klar­text auch vom amtie­renden Bezirks­bür­ger­meister von Apler­beck Jürgen Schädel (SPD), der deut­liche Worte gegen die SPD-Rats­frak­tion fand. Übri­gens – so SGF-Vorsit­zender Mario Krüger – wie alle Parteien in Unna (außer der FDP), die sich in diesem Punkt einig sind und keinerlei Verständnis für ihre Dort­munder Partei­freunde haben.

Die GRÜNE OB-Kandi­datin Daniela Schne­cken­burger zeigte einmal mehr die Fehl­ent­schei­dungen der NRW-Politik auf und betonte „Deutsch­land braucht keine Flug­häfen für inner­deut­sche Flüge“.

Das alte, ehemals namens­ge­bende Thema „Lärm“ unter­stri­chen unisono die Anwohner*innen. Nach der Corona-bedingten Auszeit wird der ohren­be­täu­bende Lärm speziell bei den Starts als beson­ders gesund­heits­schä­di­gend wahrgenommen.

Die Protest­tour wird nicht die letzte Aktion der SGF bis zum Wahl­sonntag sein, kündigte Krüger an. Am Sonntag, den 6. September wollen die Gegner*innen sogar direkt in der Flug­halle ihren Protest zeigen. Und an Unterstützer*innen dürfte es nicht mangeln, das sieht man deut­lich an der Zahl von Unter­stüt­zungs­un­ter­schriften und den stei­genden Mitgliederzahlen.

Text/Fotos: ©Rita-Maria Schwalgin

Protestspaziergang gegen die OWIIIa / L 663n in Wickede — “Notfalls klagen wir vor Gericht“

Trotz widriger Wetter­lage waren am 15.8.2020 über 160 Teilnehmer*innen der Einla­dung der Bürger­initia­tive „Schützt unseren Frei­raum“ zu einem Protest­spa­zier­gang rund um die Trasse der geplanten Verlän­ge­rung der Brackeler Straße (OWIIIa / L663n) nach Wickede gefolgt. Die BI begrüßte neben Vertre­tern der Natur- und Umwelt­schutz­ver­bände und Parteien auch etliche von der Planung betrof­fene Anwohner. Anlass für den Spazier­gang war die neu aufge­flammte Diskus­sion um die Weiter­füh­rung der Brackeler Straße, die eine Rats­mehr­heit von SPD, CDU und FDP forciert.

Auch das Klima­bündnis Dort­mund war mit einer starken Abord­nung vertreten. Die zum Teil vier­spu­rige Straße würde nicht nur wert­vollen Land­schafts- und Erho­lungs­raum zerstören, sondern erheb­li­chen Mehr­ver­kehr — insbe­son­dere Schwer­last­ver­kehr — in die Nord­stadt ziehen, die man ja durch diverse Maßnahmen wie eine Umwelt­spur gerade redu­zieren möchte. Thomas Quittek (BUND) kündigte weiteren Wider­stand an. Notfalls würde der BUND auch klagen. Zu diesem Zweck hat er jetzt einen Klage­fonds eingerichtet.

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“Flughafenspaziergang”

Starke Betei­li­gung des Klima­bünd­nisses am “Flug­ha­fen­spa­zier­gang” der Schutz­ge­mein­schaft Flug­lärm am Sonntag, 19.7.2020 (Bilder: 3 x BUND Dortmund)

(Bild: Oliver Schaper)

Die RN online berichtet eben­falls mit einem Bild auf der Seite “Dort­mund”:  https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/

Der Artikel selbst ist zu finden unter:

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/proteste-gegen-landebahn-verlaengerung-des-flughafens-dortmund-plus-1539127.html

Ein sehr ausfürhli­cher Artikel in den nord­stadt­blog­gern: hier