“Macht Dortmund zur Fahrradstadt!” — 2500 Dortmunder Radfahrer*innen bei der Demo auf der Autobahn am 5. Juni

Was für ein Riesen­er­folg für “Aufbruch Fahrrad” und alle für die Verkehrs­wende enga­gierten Bürger*innen unserer Stadt. Das hat es in Dort­mund noch nie gegeben. 2500 Radfahrer*innen auf der für die Demo für schnel­leren Ausbau der Radschnell­wege teils gesperrten B 1 und B 54.

Konkret geht es den Initia­tiven, die zum Groß­teil Mitglieder des Klima­bünd­nisses sind, darum, dass der Radschnellweg Ruhr bis 2025 fertig wird. Die Stadt Dort­mund hat gerade erst mit dem Bau begonnen und schon ange­kün­digt, dass ihr Abschnitt von 24 Kilo­me­tern nicht vor 2030 abge­schlossen sein wird.

Mehr Tempo beim Bau von Radschnellwegen gefordert

“Eine gut trai­nerte Wein­berg­schnecke braucht zwei Jahre für die Strecke, wenn die Stadt Dort­mund für den Bau zwei­ein­halb mal so lang brau­chen würde, wäre das ok, aber nicht bis 2030 und dann noch als Provi­so­rium,” kriti­siert Peter Fricke von der Initia­tive Aufbruch Fahrrad vor der Presse, u.a. der Tages­schau. Die berichtet außerdem von 24 weiteren Fahr­rad­demos in NRW an diesem ersten Juni-Wochen­ende. Es ist mächtig Druck unter dem Kessel. Das hat es in der Geschichte Dort­munds so noch nie gegeben. JETZT ist die Chance zur Verkehrs­wende da! JETZT ist Dort­mund gefor­dert, zu liefern!

Weitere viele Berichte und der Ausschnitt aus der “Tages­schau” hier: https://velocityruhr.net/blog/2021/06/06/tausende-demonstrieren-fuer-besseren-radverkehr-in-dortmund/

Neue Studie: 100% Erneuerbare Energien bis 2030 in Deutschland möglich

Pres­se­mit­tei­lung zum Download

28.05.2021 – Berlin | Inner­halb von nur zehn Jahren kann Deutsch­land flächen­de­ckend auf eine Ener­gie­ver­sor­gung umge­stellt werden, die voll­ständig auf Erneu­er­baren Ener­gien beruht. Die aktu­elle Studie der Energy Watch Group (EWG) zeigt, dass Deutsch­land bereits bis 2030 voll­ständig, zuver­lässig und wirt­schaft­lich mit Energie versorgt werden kann und dabei sogar über ein ökono­misch vorteil­haf­teres Ener­gie­system verfügt.

Umweltverbände fordern Ende der Blockade gegen Pop-up-Radwege

Pres­se­mit­tei­lung von DUH, ADFC, BUND, VCD

Mehr Tempo bei der Verkehrswende nötig

OB West­phal muss Tempo-30-Ankündigung muss nun schnell umsetzen

Die Stadt Dort­mund hat den Antrag der Deut­schen Umwelt­hilfe (DUH) auf die Einrich­tung von Pop-up- Radwegen in Dort­mund abge­lehnt. Die Umwelt- und Verkehrsverbände DUH, ADFC, BUND und VCD sehen die Ableh­nung als eine „vertane Chance“. Positiv hingegen sei, dass OB Thomas West­phal in seinem Antwort­schreiben zugleich die Auswei­tung von Tempo 30 in Dort­mund angekündigt hat – auch auf weiteren Haupt­ver­kehrs­straßen. „Wir nehmen den OB hier gern beim Wort“, so der VCD- Vorsit­zende Lorenz Redi­cker, der dabei auch die Unterstützung der Umweltverbände anbot. „Tempo 30 mindert Lärm- und Luft­schad­stoff-Emissionen und es ist enorm wichtig für die Verkehrs­si­cher­heit von Radfahrer*innen und zu Fuß Gehenden“, ergänzt Thomas Quittek vom BUND.
Die DUH hatte in ihrem Antrag vom 28.01.2021 neben der Umwid­mung von Straßenflächen in provi­so­ri­sche Rad- und Fußverkehrsflächen eine Auswei­tung von Tempo 30 auf das gesamte Neben­stra­ßen­netz gefordert.

Die Ableh­nung von Pop-up-Radwegen stößt bei den Umweltverbänden auf wenig Verständnis. „Mit den provi­so­ri­schen Radwegen hätte die Stadt­ver­wal­tung die Umwid­mung von Auto- in Radspuren auspro­bieren können – diese Chance ist jetzt vertan.
Wir warten in Dort­mund schon viel zu lang auf …

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