Neue Studie: 100% Erneuerbare Energien bis 2030 in Deutschland möglich

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28.05.2021 – Berlin | Inner­halb von nur zehn Jahren kann Deutsch­land flächen­de­ckend auf eine Ener­gie­ver­sor­gung umge­stellt werden, die voll­ständig auf Erneu­er­baren Ener­gien beruht. Die aktu­elle Studie der Energy Watch Group (EWG) zeigt, dass Deutsch­land bereits bis 2030 voll­ständig, zuver­lässig und wirt­schaft­lich mit Energie versorgt werden kann und dabei sogar über ein ökono­misch vorteil­haf­teres Ener­gie­system verfügt.

Umweltverbände fordern Ende der Blockade gegen Pop-up-Radwege

Pres­se­mit­tei­lung von DUH, ADFC, BUND, VCD

Mehr Tempo bei der Verkehrswende nötig

OB West­phal muss Tempo-30-Ankündigung muss nun schnell umsetzen

Die Stadt Dort­mund hat den Antrag der Deut­schen Umwelt­hilfe (DUH) auf die Einrich­tung von Pop-up- Radwegen in Dort­mund abge­lehnt. Die Umwelt- und Verkehrsverbände DUH, ADFC, BUND und VCD sehen die Ableh­nung als eine „vertane Chance“. Positiv hingegen sei, dass OB Thomas West­phal in seinem Antwort­schreiben zugleich die Auswei­tung von Tempo 30 in Dort­mund angekündigt hat – auch auf weiteren Haupt­ver­kehrs­straßen. „Wir nehmen den OB hier gern beim Wort“, so der VCD- Vorsit­zende Lorenz Redi­cker, der dabei auch die Unterstützung der Umweltverbände anbot. „Tempo 30 mindert Lärm- und Luft­schad­stoff-Emissionen und es ist enorm wichtig für die Verkehrs­si­cher­heit von Radfahrer*innen und zu Fuß Gehenden“, ergänzt Thomas Quittek vom BUND.
Die DUH hatte in ihrem Antrag vom 28.01.2021 neben der Umwid­mung von Straßenflächen in provi­so­ri­sche Rad- und Fußverkehrsflächen eine Auswei­tung von Tempo 30 auf das gesamte Neben­stra­ßen­netz gefordert.

Die Ableh­nung von Pop-up-Radwegen stößt bei den Umweltverbänden auf wenig Verständnis. „Mit den provi­so­ri­schen Radwegen hätte die Stadt­ver­wal­tung die Umwid­mung von Auto- in Radspuren auspro­bieren können – diese Chance ist jetzt vertan.
Wir warten in Dort­mund schon viel zu lang auf …

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Erste Kommentare zum Sensations-Urteil des BVerfG (Artikel s. unten)

Auf der Seite von greenpeace eine erste Einschätzung einer Rechtsanwaltskanzlei: hier

Krautreporter haben ein Interview mit der Juristin Anna-Julia Saiger, die erklärt, warum das Urteil so wichtig ist: https://mailchi.mp/krautreporter/das-klima-urteil-von-karlsruhe-verstehen?e=ae541a2d17

 

Eine kritische Sicht auf der Seite der pv-magazine:

“Das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Klima­schutz als Thema des Grund­ge­setzes bekräf­tigt. Das ist gut und ange­bracht. Es wählt jedoch einen selt­samen Gedan­ken­gang. Um den Schutz des Klimas geht es nur indi­rekt. Im Vorder­grund steht der Schutz von Frei­heits­rechten, von denen zu erwarten ist, dass sie durch Klima­schutz­maß­nahmen einge­schränkt werden.”

 

Herzliche Einladung zum Mai- Plenum am Donnerstag, 6. Mai, 18:00 Uhr ‑online

Hiermit laden wir herz­lich zum Mai Plenum am Donnerstag, 6. Mai, 18:00 Uhr ein. Das Plenum findet als Video­kon­fe­renz statt (Einwahl-Link siehe unten).

Unsere Tages­ord­nung:
TOP 1 (Impuls)vortrag GWÖ (*Gemein­wohl­öko­nomie*) mit kurzem Überblick/Erfahrungen zum syste­mi­schen Konsensieren
TOP 2 Das *Klima­bündnis* stellt sich vor — *Ziele, Struk­turen, Arbeitsgruppen*
TOP 3 *Geschäftsordnung/Satzung* Abstim­mungs­ver­fahren — Bericht Konsens­runde, Abstim­mung des Vorschlags mit Ergän­zungen der Strukturgruppe
TOP 4 *Rück­schau Bürge­rInnen-Konfe­renz* zum Hand­lungs­pro­gramm Klima-Luft 2030 — Stand Pressemitteilung
TOP 5 *Bundes­tags­wahl* — Ideen­samm­lung zur Vernet­zung, gemein­same Aktionen, … Weiter­lesen