Wenn wir in Deutschland die Gasheizung aufdrehen, denken wir an steigende Preise, blicken auf die Füllstände der Gasspeicher und fragen uns, ob wir sicher durch den Winter kommen. Doch eine Frage bleibt ausgeblendet: Was passiert eigentlich am anderen Ende der Pipeline?
Während hierzulande über LNG-Terminals und Gaskraftwerke als Lösung für Dunkelflauten diskutiert wird, bleiben die Folgen unseres Flüssiggasverbrauchs in den Herkunftsregionen weitgehend unsichtbar. Für die Betroffenen dort sind sie oft dramatisch – ökologisch, sozial und gesundheitlich.

James Hiatt macht deutlich, dass der überdimensionierte Ausbau der LNG-Terminals eine Form von struktureller Gewalt gegen die lokalen Gemeinschaften darstellt. (Bild: Joe Cantu / GreenFaith)
Wie sich diese Entwicklungen konkret anfühlen und auswirken, wurde beim Klimadialog in der Pauluskirche deutlich. Misha Mayeur und James Hiatt machten auf ihrer Deutschlandtour auch Station in Dortmund, eingeladen von der Organisation GreenFaith im Rahmen der Kampagne „Breath of the Future – Wege aus der fossilen Ära“.
Misha und James machten greifbar, was oft abstrakt bleibt: den Verlust von Heimat, Gesundheit und Zukunftsperspektiven.
