EU-Taxonomie von unten stoppen. Was regionale Anti-Atom- und Klimaschutzgruppen gegen das Greenwashing tun können

Wann?
24/02/2022, 19:00 Uhr


Das Green­wa­shing von Erdgas und Atom­kraft durch die EU-Taxo­nomie findet scheinbar weit entfernt in Brüssel und Straß­burg statt. Viele lokal aktive Gruppen glauben, dass sie Vorgänge auf der euro­päi­schen Ebene und die häufig intrans­pa­renten Verhand­lungen sowieso nicht beein­flussen können. Doch regio­naler Protest ist  jetzt notwen­diger denn je – und könnte mit dazu beitragen, dass das Euro­päi­sche Parla­ment die Taxo­nomie stoppt.

Der Work­shop vermit­telt Hand­lungs­op­tionen, die auch für ehren­amt­liche Aktivist*innen machbar sind – von Anfragen per Brief oder Twitter über lokaler Presse- und Bünd­nis­ar­beit bis hin zu Aktionen bei den Büros der Europa-Abge­ord­neten. Denn auch im EU-Parla­ment wächst der Unmut über das Verfahren und den Inhalt der Taxo­nomie-Verord­nung – und das nächste Regio­nal­büro ist gar nicht so weit weg.

Julian Bothe arbeitet bei .ausge­strahlt zum Thema Klima­krise und Atom­kraft. Er ist ausge­bil­deter Geograph und beschäf­tigt sich seit langem mit Ener­gie­fragen. Seit seiner Jugend ist er aktiv in sozialen Bewe­gungen – für Bewe­gungs­frei­heit, Ener­gie­de­mo­kratie und Klimagerechtigkeit.

Eine Veran­stal­tung von ausge­strahlt

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