Im Plenum am 5. Februar im Pauluszentrum stand unsere Jahreshauptversammlung an – mit Rückblick, personellen Veränderungen und einem klaren Blick nach vorn.

Sabine Darschnik und Hans-Georg Schwinn sind die neuen Sprecher des Klimabündnisses (Bild: Sabine, Hans-Georg)
Zu Beginn stellte der Koordinierungskreis seinen Tätigkeitsbericht vor, der die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres zusammenfasste. Die Kassenprüfung bestätigte eine ordentliche und transparente Kassenführung und empfahl ebenfalls die Entlastung. Der Kassenwart und der Koordinationskreis wurden für 2025 einstimmig entlastet.
Bewährtes Engagement mit neuer Spitze
Personell bringt 2026 einige Veränderungen mit sich. Inga Rittner und Friedrich Laker stehen nach fast sechs Jahren intensiver Arbeit im Klimabündnis nicht mehr als Sprecherin bzw. Sprecher zur Verfügung. Das Plenum dankte beiden ausdrücklich für ihr langjähriges, prägendes Engagement. Neu gewählt wurden Sabine Darschnik und Hans-Georg Schwinn als Sprecherin und Sprecher, die künftig das Bündnis nach außen vertreten und die interne Zusammenarbeit koordinieren. Für die Finanzen übernimmt künftig Stefan Schlepütz die Verantwortung als Kassenwart. Als Kassenprüfer wurde erneut Manfred Pankratz gewählt. Der Koordinierungskreis bleibt breit aufgestellt: Neben den Sprecher*innen und dem Finanzverantwortlichen arbeiten Ulrike Guba, Hartmut Koch, Malik Pätzold, Lorenz Redicker, Inga Rittner und Peter Silberg weiterhin im Gremium mit.
Zukunft der Pauluskirche – Klimabündnis bleibt an Bord
Ein zentrales Thema im Ausblick auf 2026 ist die Zukunft der Pauluskirche, die seit Jahren wichtiger Treffpunkt des Klimabündnisses ist. Die evangelische Lydia-Gemeinde befindet sich im Umbruch, da die verbleibenden Pfarrstellen in diesem Jahr wegfallen und nicht neu besetzt werden. Künftig soll die Infrastruktur rund um die Pauluskirche von der Kirchengemeinde, einer gGmbH für Kulturveranstaltungen sowie ehrenamtlichen Trägern aus dem Bildungs- und Nachhaltigkeitsbereich getragen werden – dazu gehört auch das Klimabündnis. Ein wesentlicher Teil der Arbeit des Koordinierungskreises wird 2026 darin bestehen, diesen Prozess aktiv mitzugestalten und eine gute Verankerung des Bündnisses in den neuen Strukturen zu sichern.
Klimabündnis wird sichtbar: Ausstellung im Museum Ostwall
Ein Highlight des Jahres wird die Beteiligung an der Kunstausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ im Museum Ostwall im Dortmunder U von März bis Juli 2026. Das Klimabündnis gestaltet gemeinsam mit sechs Mitgliedsorganisationen einen eigenen Ausstellungsraum und bringt so Klimaschutz, Ressourcenschonung und kreative Bildungsarbeit ins Museum.
Mitreden in der Stadt: Klimabeirat und IGA 2027
Auch politisch bleibt das Klimabündnis gut eingebunden: Im neu konstituierten Klimabeirat der Stadt Dortmund ist das Bündnis mit vier Sitzen und vier Reserveplätzen vertreten. Eine Arbeitsgruppe der Beiratsmitglieder wurde aktiviert, um die Arbeit im Gremium effektiver und wirkungsorientierter zu gestalten.
Mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 bietet sich außerdem ein weiteres Feld, in dem das Klimabündnis aktiv werden will.