Dortmunder Umweltverbände äußern sich kritisch zum geplanten Biomasseheizkraftwerk Derne/Kirchderne

Die Fernwärme Niederrhein GmbH plant in Dortmund-Kirchderne den Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks, das das Scharnhorster Wärmenetz mit Wärme versorgen soll. Zum Bebauungsplan verfassten die Dortmunder Umweltverbände NABU, BUND und LNU (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW) sowie das Klimabündnis Dortmund eine Stellungnahme.

Kern der Kritik ist die Verbrennung von Holz als kostbarem Rohstoff angesichts ökologischerer Alternativen sowie die steigende Belastung durch Feinstaubemissionen. Die Verbände fordern, dass in einem Durchführungsvertrag zwischen Betreiber und Stadt Dortmund verbindlich geregelt wird, dass kein Waldholz, Altholz, Anbaubiomasse und Importholz verwendet werden darf und die Rauchgasreinigung unabhängig von der Größe der Anlage nach den strengeren Grenzwerten für Großanlagen erfolgen soll.

Hier soll das neue Heizkraftwerk hin (c) HGSchwinn

Hier soll das Heizkraftwerk hin. Bild: HGSchwinn

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Biomasse-Heizkraftwerk in Dortmund-Derne: Klimaschutzlösung oder Umweltrisiko?

In Dortmund-Derne soll auf dem ehemaligen Zechengelände Gneisenau ein Biomasse-Heizkraftwerk entstehen, das laut Plan sowohl Strom als auch Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung für das Fernwärmenetz liefern soll. In unserer Stellungnahme zum Bebauungsplan bewerten wir das Projekt eher skeptisch.

Luftbild (Quelle: Geoportal NRW2024, Stadt DO (Begründung B-Plan Scha150))

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