Wir sind mit einem Stand (Nr. 3.48) auf dem DORTBUNT.city- Fest am 4. Mai, von 12 bis 18 Uhr, vertreten. Ihr findet uns im Zeltdorf für Nachhaltigkeit und Europa auf dem Hansaplatz vor dem alten Karstadt-Gebäude. Schaut doch einmal vorbei und gebt diesen Tipp gerne auch weiter.
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Psychologisch begründete Kommunikation für Engagierte – ein Impuls der Verhaltenstherapeutin Dipl.-Psych. Bettina Bicknese
Haben Sie jemals das Gefühl gehabt, dass Ihre Freiheit oder Ihre Auswahlmöglichkeiten eingeschränkt werden? Dieses Gefühl, bekannt als Reaktanz, ist ein weit verbreitetes psychologisches Phänomen, das uns oft dazu antreibt, uns gegen wahrgenommene Einschränkungen zu wehren und unsere Autonomie wiederherzustellen.
Reaktanz kann oft als Hindernis auftreten, insbesondere in Bereichen wie Verhaltensänderung und Überzeugungsarbeit. Aber es ist auch ein kraftvoller Hinweis auf unsere Unabhängigkeit und unsere Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen und unseren eigenen Weg zu gehen.
Hier nun das pdf von Psychologin Bettina Bicknese von den Psychologists for Future vom Klimadialog am 9.3. in der Pauluskirche. Es zeigt, wie wir unser Verständnis der Reaktanz nutzen können, um effektiver zu kommunizieren, zu überzeugen und Veränderungen herbeizuführen. Dies ist nicht nur, aber gerade für die Engagierten wichtig zu wissen, die sich im Diskurs über den Klimaschutz und andere wichtige Themen mit unterschiedlichen Menschen befinden.
Auf einem mit 150 Teilnehmenden gut besuchten Klimadialog in der Pauluskirche diskutierten am 9. November Politiker*innen verschiedener im Rat vertretener Parteien, wie Klimaschutzmaßnahmen in Zukunft schneller und effektiver durch die Verwaltung der Stadt Dortmund umgesetzt werden können. Das Umweltamt hatte Mitte September auf eine Anfrage von Fridays for Future mitgeteilt, das Ziel der Klimaneutralität 2035 der Stadt könne nicht eingehalten werden. Dies sorgte für scharfe Kritik in der Klimaschutzgerechtigkeitsbewegung.
Die Diskussion auf dem Podium der Veranstaltung zeigte, dass auch die Politik in Dortmund vielfach unzufrieden mit der schleppenden Umsetzung wichtiger Maßnahmen ist. Dies stände im Widerspruch zum vorrangigen Stellenwert, den der Klimaschutz haben müsse. Impulse, die die Diskussion belebten, kamen von Fridays for Future, von der Gewerkschaft ver.di, aus der Dortmunder Landwirtschaft und von der BürgerEnergie eG.iG. Zudem wurde das bürgerschaftliche und zivilgesellschaftliche Engagement in Dortmund, hinter dem viele einzelne Akteure wie Organisationen stehen, gelobt.
Das Klimabündnis, das zu der Veranstaltung eingeladen hatte und sie moderierte, schlug weitere Klimadialoge vor, zu denen auch der Oberbürgermeister, die Dezernent*innen wie die Vorstände städtischer Unternehmen eingeladen werden. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, im direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Wirtschaft und Verwaltung Maßnahmen des Klimaschutzes in Dortmund zu diskutieren und Vorschläge einzureichen.
Auf dem Bild von links: Katrin Lögering (die Grünen), Veronika Rudolf (SPD), Utz Kowalewski (Linke), Tom Brieden (Die Partei) und Friedrich Laker (Moderator, Sprecher Klimabündnis) – Foto: Malik Pätzold