Klimazielplan 2030 der EU — Machen Sie mit bei der Öffentlichen Konsultation! Bringen Sie Ihre Meinung ein!

Foto: Mika Baumeister — unsplash.com

Der euro­päi­sche Grüne Deal zielt darauf ab, Europa zum ersten klima­neu­tralen Konti­nent zu machen. Zu diesem Zweck will die Kommis­sion die Ziel­vor­gabe der EU für die Reduk­tion der Treib­haus­gas­emis­sionen bis 2030 auf mindes­tens ‑50 % bis ‑55 % gegen­über den Werten von 1990 anheben. Alle Bürger*innen der EU können sich an einer Öffent­li­chen Konsul­ta­tion bis 23.6. betei­ligen und damit ihre Meinungen direkt einbringen.

Durch die Anhe­bung des derzei­tigen Reduk­ti­ons­ziels für 2030 wird der Weg zur Klima­neu­tra­lität bis 2050 verste­tigt. Darüber hinaus können so Tempo und Fokus der Über­gangs­an­stren­gungen von heute bis 2050 vorge­geben und es kann sicher­ge­stellt werden, dass die EU bei der nach­hal­tigen Bewäl­ti­gung globaler Heraus­for­de­rungen eine Führungs­rolle über­nimmt. Mit der Konsul­ta­tion sollen .… Weiter­lesen

Teddys demonstrieren für Pop-up-Radfahrstreifen

Foto: Tobias Hermesmeyer

Der Verkehrs­aus­schuss hat im Mai die sofor­tige Einrich­tung von Pop-up-Radfahr­streifen abge­lehnt. Zuvor hatte ein Bündnis aus 12 Orga­ni­sa­tionen in einem Offenen Brief vorge­schlagen, probe­weise einige solcher Streifen an beson­ders güns­tigen Stellen anzu­legen. Mit der Ableh­nung ist klar: Dort­mund bekommt vorerst keinen einzigen Pop-up-Streifen.

„Wir sind enttäuscht von der Entschei­dung“, sagt Mara Kammer­meier von Aufbruch Fahrrad Dort­mund, denn andere Städte seien da schon weiter. So habe Stutt­gart bereits den ersten Streifen ange­legt, Nürn­berg werde folgen und München werde schon am Montag damit beginnen, gleich fünf solcher Streifen zu instal­lieren. „5:0 für die Bayern – das ist natür­lich bitter für alle Dortmunder*innen“, sagt Kammermeier.

„Wir machen den Ehren­treffer für Dort­mund“, sagt Adrian Pietsch von Aufbruch Fahrrad. Am Montag werde Weiter­lesen

Klima-Wahlprüfstein: “Zukunft der Mobilität in Dortmund Teil 1 — ÖPNV, Autoverkehr, Dortmunder Flughafen“

Zum dritten Wahl­prüf­stein „Zukunft der Mobi­lität in Dort­mund Teil 1- öffent­li­cher Personen Nahver­kehr (ÖPNV), Auto­ver­kehr, Dort­munder Flug­hafen“ sind die Antworten der Parteien einge­gangen. Die 6 Fragen zur Mobi­lität Teil 1 wurden an SPD, CDU, Grüne, Die Linke, FDP, DOS, Piraten und Bürger­liste verschickt und alle einge­gan­genen Antworten können hier einge­sehen werden.

Da noch nicht alle Parteien ihre Wahl­pro­gramme fina­li­siert haben, bietet das die Chance, jetzt noch auf die Parteien zuzu­gehen und konkrete Klima­schutz­themen im Wahl­kampf zu platzieren.

Der Fragen­ka­talog für Juni zum Themen­block „Zukunft der Mobi­lität in Dort­mund Teil 2- Nahmo­bi­lität: Rad-und Fußver­kehr“ ist bereits an die Parteien verschickt worden.

Die Antworten der Parteien voran­ge­gan­gener Wahl­prüf­steine aus den Themen­be­rei­chen Stadt­pla­nung und Energie sind bereits auf dieser Webseite veröf­fent­licht und weitere Wahl­prüf­steine folgen bis zu Kommunalwahl.

In einer abschlie­ßenden Live­stream Podi­ums­dis­kus­sion mit den Ober­bür­ger­meister-Kandi­daten am 29. August erhalten die Bürge­rinnen und Bürger direkt oder indi­rekt die Möglich­keit, den Dialog mit den Parteien zu vertiefen.

Klimaschutz vor Straßenausbau! PM zum Ausbau der OW III a

Schnell­straße bei Nacht — Quelle: www.pexels.com

Das Klima­bündnis Dort­mund unter­stützt den Protest von Natur- und Umwelt­schutz­ver­bänden, Bürger­initia­tiven sowie den GRÜNEN und LINKEN gegen die beab­sich­tigte Fort­set­zung der Planung der Landes­straße L 663n (OW III a) durch Land NRW und Stadt Dortmund.

Die Stadt hat bisher große Mühe, die Anfor­de­rungen des Klima­schutzes gemäß der selbst gesteckten Ziele in den Master­plänen Mobi­lität und Klima für 2030 und 2050 zu errei­chen. Zugleich sind die Folgen des Klima­wan­dels immer spür­barer. Ange­sichts dieser Tatsa­chen ist es skan­dalös, die vor 30 Jahren begon­nene und zwischen­zeit­lich ruhende Planung einer Schnell­straße fort­zu­setzen, die in ekla­tantem Wider­spruch zum Natur- und Klima­schutz steht. Die Ziele der drin­gend notwen­digen Verkehrs­wende werden damit genauso verletzt wie der Erhalt wert­voller Frei- und arten­rei­cher Grün­flä­chen und Feucht­ge­biete, die am Rande des Natur­schutz­ge­bietes Wickeder Ostholz liegen. Die Fort­set­zung einer solchen klima­feind­li­chen Planung wäre ein fatales Signal und für den Klima­schutz der Stadt ein Rückschritt.

Das Klima­bündnis fordert die Verant­wort­li­chen der Stadt auf, den Ausbau der Schnell­straße endgültig ad acta zu legen und zugleich ÖPNV und Fahr­rad­ver­kehr in West-Ost-Rich­tung der Stadt deut­lich zu verbes­sern. Klima­schutz vor Stra­ßen­ausbau. Klima­schutz endlich konse­quent betreiben!

VCD: Autoprämie ist keine Lösung — Faktencheck des VCD.

Warum Kaufprämien für Autos keine Lösung sind — und was stattdessen nötig ist

Laut­stark fordert die Auto­in­dus­trie, dass der Staat den Kauf von Autos mit Steu­er­gel­dern fördert. Der unter der Corona-Pandemie leidende Absatz soll wieder ange­kur­belt und die Beschäf­ti­gung in der Branche gesi­chert werden. Das Wort „Abwrack­prämie“ wird tunlichst vermieden. Statt­dessen ist von einer Inno­va­tions- oder Start­prämie die Rede. Doch wie schon 2009 geht es im Kern darum, …  weiter­lesen